Fotos: Theo Ossmann – herzlichen Dank für die freundliche Unterstützung!
Wir danken allen Gästen und allen, die uns unterstützt haben!
Und wenn Sie mögen, können Sie hier ein kleines Video als Erinnerung herunterladen:
GEMEINSAM ANDERS | inklusionsrat-keltern.org | Die inklusive Pilotgemeinde im Enzkreis | finanziert aus Spenden
Fotos: Theo Ossmann – herzlichen Dank für die freundliche Unterstützung!
Und wenn Sie mögen, können Sie hier ein kleines Video als Erinnerung herunterladen:
Heute Abend haben wir einen wichtigen Schritt vollzogen. Der Inklusionsrat für die Gemeinde Keltern hat seine Arbeit offiziell aufgenommen.
In den Beiratsvorsitz wurden berufen:
Frau Sabrina Bogner-Rudolf, Vorsitzende
Frau Bianca Leschikar, stellvertretende Vorsitzende
Frau Andrea Grasnek, Fachberatung
Wir freuen uns sehr über den Start des Inklusionsrates und werden nun mit konkreten Projekten und Aktionen beginnen!
Menschen mit Behinderung landen oft in speziellen Werkstätten. Wird ihnen dort geholfen, oder werden sie abgeschoben und ausgebeutet? Von Anne Seith (Auszug)
(…)
Die freie Wahl des Arbeitsplatzes ist ein Grundrecht. Menschen mit Behinderung soll es genau wie Nichtbehinderten möglich sein, „den Lebensunterhalt durch Arbeit zu verdienen“, heißt es in der UN-Behindertenrechtskonvention. Deutschland gehörte 2007 zu den ersten Ländern, die diese Vereinbarung unterzeichneten.
Von einem „offenen, integrativen und für Menschen mit Behinderung zugänglichen Arbeitsmarkt“, wie er in dem Dokument versprochen wird, ist Deutschland allerdings weit entfernt.
Ein UN-Fachausschuss prüft derzeit die Situation in Deutschland, und das Urteil dürfte nicht besonders freundlich ausfallen. Schon 2015 stellten die Experten eine anhaltende „Segregation“ auf dem Arbeitsmarkt fest.
Sie bemängelten „finanzielle Fehlanreize“, die behinderte Menschen vom ersten Arbeitsmarkt fernhielten. Die Werkstätten würden ihre Beschäftigten zudem nicht ausreichend auf den Übergang in ein normales Arbeitsverhältnis vorbereiten. Eine „schrittweise Abschaffung“ wurde empfohlen.
Tatsächlich ist die Zahl dieser Einrichtungen noch gewachsen – von 668 im Jahr 2002 auf 736 in 2018. Etwa 310.000 Menschen arbeiten dort, und für die meisten gilt: einmal Werkstatt, immer Werkstatt. (…)
Danke an alle Besucherinnen und Besucher des 1. Kelterner Inklusions-Cafés.
Der Bürgersaal war bis auf den letzten Platz besetzt. Wir danken:
Bilder folgen in Kürze.
Sabrina Bogner-Rudolf im Namen der Interessengemeinschaft Inklusion in Keltern
Ab der heutigen Ausgabe finden Sie alle Termine und Informationen zum 1. Kelterner Inklusions-Café im Gemeindeblättle.